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(K)ein Geschlecht oder viele? - Transgender in politischer Perspektive
polymorph (Hrsg.) Querverlag, Berlin, 2002 ISBN 3-89656-084-0
„Woher kommen die kleinen Jungen und Mädchen?" Eine Antwort fällt heute schwerer denn je. Denn längst stellen viele die sture Einteilung der Menschheit in zwei Geschlechter in Frage und lassen sich nicht mehr zu „Abweichungen“ abstempeln oder ihre „Störungen“ behandeln. Aber stimmen wir deshalb alle in den Slogan „Wir kommen nackt zur Welt, der Rest ist drag!“ vorbehaltlos mit ein?
Unter dem Namen „polymorph“ hat sich eine Gruppe junger StipendiatInnen der Heinrich-Böll-Stiftung zusammengefunden und ist den vielfältigen Versuchen, sich der vorgeblichen „Natürlichkeit“ der zweigeschlechtlichen Ordnung zu widersetzen, nachgegangen. Das besondere Anliegen dieses Buches besteht darin, nicht nur abstrakte Theorien zu diskutieren, sondern die konkreten Lebenskonzepte, Strategien und Visionen zu zeigen, die unter dem Begriff Transgender zusammengefasst werden.
(K)ein Geschlecht oder viele? erööffnet eine Vielfalt neuer Denkmöglichkeiten und stellt sich der Herausforderung, die sich aus der Erkenntnis ergibt, dass das Gesetz der Zweigeschlechtlichkeit eine historisch gewachsene Realität ist, dessen Blütezeit womöglich ihrem Ende zugeht.
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