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Das Schweigen brechen - Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Orientierung
Wolfgang Dinkelberg, Eva Gundermann, Kerstin Hanenkamp und Claudia Koltzenburg - amnesty international (Hrsg.) Querverlag, Berlin, 1999 - Dritte Auflage 2001 ISBN 3-89656-071-9
Zwei junge Männer geben einander beim Verlassen eines Cafés einen flüchtigen Kuss. Kurz darauf werden sie festgenommen und 28 Stunden lang verhört. Sie haben laut Gesetz einen „öffentlichen Skandal“ verursacht. Rausschmiss aus der Schule? Ein Jahr Gefängnis? Beide Strafen sind in Rumänien verhängt worden. In Grossbritannien hätte sie dasselbe „Vergehen“ 100 Pfund kosten können. In Sudan, Iran und Afghanistan kann gleichgeschlechtlicher Sex die Todesstrafe nach sich ziehen.
Diese Neuausgabe erscheint mit zahlreich hinzugekommenen, aktuellen Fällen von Menschenrechts-Verletzungen an Lesben, Schwulen und Transgender in über fünfzig Ländern. Mehr Platz wird dem Thema Transgender und der Diskussion um die Anerkennung von Homosexualität als Asylgrund in Deutschland eingeräumt. Einen Überblick über die rechtlichen Bestimmungen und den Umgang mit Homosexualität in den einzelnen Staaten verschaffen die bewährte Ländertabelle und eine ausklappbare Landkarte am Ende des Buches.
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