A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | *
A
Alltagstest
Zeitspanne der psychologischen Abklärung der Transsexualität vor Beginn der Hormonbehandlung, Dauer in der Schweiz 1 Jahr
Amazonen
Kriegerisches Frauenvolk aus der griechischen Mythologie.
Androgen
männliches Geschlechtshormon
Androgynie
ursprünglich bot. Begriff, früher Weibsmann oder Mannsweib,
als androgyn wird eine Person bezeichnet, die sich äusserlich mit Attributen des Gegengeschlechtes zeichnet, jedoch in der innerlichen Identität dem physischen Geschlecht zugehörig verbleibt. Beliebt bei manchen Pop-Stars, David Bowie, Elton John, Him, Daniel K.
Asexuell
ist, wer kein sexuelles Verlangen verspürt, weder nach einem Mann noch nach einer Frau. Siehe auch Sexuelle Ausrichtung.
B
Bio-Frau siehe Bio-Mann
biologische Frau, physisch weiblich geborene Frau
Bio-Mann siehe Bio-Frau
biologischer Mann, physisch männlich geborener Mann
Bisexuell
von bi = lat. zwei, zweigeschlechtliches Sexualverlangen, sowohl des anderen als auch des eigenen Geschlechtes, siehe auch Homosexuell
Borderline
zählt zu den "emotional instabilen" Persönlichkeitsstörungen, ursprünglich an der Grenzlinie zwischen Neurose und Psychose (Borderline), die Betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren und leiden häufig unter Stimmungsschwankungen, Borderliner sind empfindsam, einfühlend, leicht verletzlich, oft verletzend, von Minderwertigkeitsgefühlen geplagt, misstrauisch, leicht reizbar, fühlen sich oft existenziell bedroht, werden oft süchtig, entwickeln destruktive, antisoziale Verhaltensweisen, oft schizofrenieähnliche Symptomatiken, selbstbezogen, wenig belastbar, sie leiden unter dezent psychotischen Erlebnissen in Form von paranoiden Vorstellungen
Bougieren
mit der Dehnsonde Körperkanäle untersuchen und erweitern
Brustamputation
Butches
Frauen, meist lesbisch, die sich als Männer verkleiden, auch Drag King und Stone-Butches
C
Chevalier dEon
(1728-1800), auch Madame d'Eon de Beaumont, Transvestit, lebte 33 Jahre als Frau, Mozart schuf nach ihm die Figur des Cherubin in Figaros Hochzeit 1786. Selbsthilfegruppe in London nach ihm benannt: The Beaumont Society.
Chromosome siehe Gene
Erbgut eines Lebewesens, Anzahl in den Ei- und Samenzellen beim Menschen 46 in 23 Körperzellen enthalten, Anordnung mittels Kariogramm visualisierbar, im diploiden Satz sind die beiden geschlechtsbestimmenden Chromosomen (Gonosomen) vorhanden, das Vorhandensein zweier X-Chromosomen ergibt das weibliche Geschlecht und eines Y- und eines X-Chromosomen das männliche.
Classification
siehe International Classifications of Diseases
Coming Out
Entscheid des transsexuellen Menschen künftig nach dem Geschlecht der psychisch-mentalen Identität zu leben und die Rolle des physischen Geschlechtes zu verlassen, die Mitteilung dieses Entscheides an das Umfeld, auch "Outing".
Cross-Dresser
je nachdem auch mit Begriffen wie Transvestit, Travestie, Transformiste bezeichnet. Leute, die manchmal die Kleidung des sogenannten "anderen" Geschlechts tragen. Zur Lust - oder zur Laune!
Cross-Over siehe Alltagstest
D
Dandy
sehr modisch und extravagant gekleideter Mann.
Depressionen
depressive Menschen leiden unter stark gedrückter Stimmung, Energielosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Ruhelosigkeit, Suizidgedanken, Ursachen können sein: Verlust (eines Menschen, Arbeitsstelle usw.), unbefriedigende Lebenssituation (Überforderung, Fehlen eines Sexualpartners, usw,), psychische Verdrängung (ein transsexueller Mensch darf sich aus Angst vor der Reaktion des Umfeldes seine Neigung nicht eingestehen).
DIS
Abkrzung für "Dissoziatives Identitäts-Syndrom"
Multiple Persönlichkeit, ein Mensch mit zwei oder mehreren Persönlichkeitszustnden oder Identitäten, diese treten zu unterschiedlichen Zeiten unabhngig voneinander auf, (trifft auf transsexuelle Menschen nicht zu).
Dissoziatives Identitäts-Syndrom siehe DIS
DNS siehe Gene
Erbmolekl, in einer Körperzelle des Menschen sind 3 Milliarden DNS-Bausteine enthalten, Abkrzung für Desoxynbonukleinsure, siehe auch
Drag
Der Ausdruck stammt ursprünglich aus dem Shakespeare-Theater:
Drag King
biologische Frau, oft lesbisch, die manchmal Männerkleidung trgt und versucht, als Mann aufzutreten. siehe auch Butches und Stone-Butches
Drag Queen
meist homosexueller Mann, in "unbeschreiblich weiblicher" Kleidung, wird oft als Party-Outfit zelebriert.
E
Endokrinologie
Klinische Abteilung z:B. des Universittsspitales Zürich, zur Behandlung von Diabetes und Schilddrsenkrankheiten, zustndig für Hormonbehandlung betreffend der Geschlechtsumwandlung ist die Klinik für Endokrinologie und frauenheilkunde
Epilation
Haarentfernung, durch Ausziehen des Haares, Haarentfernungscreme, -wachs, dauerhafte Entfernung durch Abbrennen der Haarwurzel mittels Stromzufuhr, Laser oder Nadelepilation, schmerzhaft, Laserstrahlen werden durch die Pigmente im Haar geleitet, (bei "weissem Haar" nicht möglich), sonst zuverlssigste Methode, die Anwendungen müssen zwei bis dreimal wiederholt werden da jeweils nur ein Drittel des Haarwuchses aktiv ist. Siehe auch Laserepilation
Estrogen siehe strogen
Eunuch
durch Kastration zeugungsunfhiger Mann (urspr. als Haremswchter).
Europarat siehe Gender mainstreaming
Definition von Gender/Gender mainstreaming: (Re)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung grundsatzpolitischer Prozesse, mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und in allen Phasen durch alle normalerweise an politischen Entscheidungsprozessen beteiligten AkteurInnen einzubringen. Die Objekte des Mainstreamings sind alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und in allen Phasen, die aktiven Subjekte sind die blichen AkteurInnen.
F
F to M oder F2M
female to male transsexual, Frau-zu-Mann-Transsexueller, biologisch geborene Frau, die sich männlich identifiziert, meist Testosteron nimmt, oft eine Brustoperation und seltener auch eine genitale Operation hat oder haben will. (M to F oder M2F)
Fetischismus
sexuelle Eigenstimulation mit Hilfe von Gegenstnden, Objekten oder einzelne Körperteilen (Fetische), diese sind individuell sehr unterschiedlich und können sein: Haare, Fsse, Reizwsche, Schuhe, Gummi, Leder, Latex, Lack oder komplette Kleidung.
Fibrose siehe Kapselfibrose
Fummeltrinen
G
Gebrmutterentfernung
Gender
hat im Englischen Bedeutungen, die über das deutsche Wort "Geschlecht" hinausgehen, welches nur den körperlichen Aspekt meint. Das englische "gender" bezeichnet auch die kulturelle und individuelle Definition von Geschlecht und kann mit soziokultureller Geschlechterrolle gleichgesetzt werden.
Gender mainstreaming siehe Gender
leitet sich vom englischen Begriff "mainstream" ab, womit einerseits die vorherrschenden politischen Analysen, Theorien und Paradigmen gemeint sind, andrerseits die an den Schalthebeln der Macht sitzenden Institutionen und Organisationen. In diesem mainstream sollt die "Gender Perspektive" nun vermehrt einfliessen. Im Deutschen wird mangels einer entsprechenden Kurzformel des Konzeptes meist der englische Ausdruck verwendet, am ehesten wre er jedoch mit "Gleichstellung als Querschnittaufgabe", bzw. "Querschnittpolitik" gleichzusetzen.
Gender-Supervision
Diese Beratungsform orientiert sich am gesunden Menschen. Sie eignet sich für Personen mit eigenem Steuerungs- und Selbstheilungsvermgen. Sie unterstützt die Integration geschlechterrollensprengender Anteile unter Einbezug des persnlichen und sozialen Umfeld. Das Ziel ist die Strkung der eigenen Persönlichkeit und der individuellen Autonomie.
Gene
"Programm des Lebens", eine Zelle des Menschen enthlt eine bestimmte Anzahl Chromosomen die wiederum die Gene enthalten, die Anzahl der Gene in einer Zelle betrgt 50'000 bis 100'000 welche insgesamt 3 Milliarden DNS-Bausteine enthalten, die Gene enthalten alle Erbgemeinschaften eines Individuums, im Jahre 2001 wurden alle 3 Milliarden Erbbausteine Gene) mittels Super-Computer entschlsselt.
Geschlechterrolle siehe Gender
Geschlechtshormone
(Sexualhormone), wirken bildend und regulativ auf die Entwicklung der sekundren Geschlechtsmerkmale und die OvarialTätigkeit, männl. Sexualhormone sind die Androgene (hpts. Testosteron), weibliche hormone sind die strogene (stradiol, striol, stron), Gestagene (hpts. Progesteron, weibl. Keimdrsenhormon, das der Vorbereitung und Erhaltung der Schwangerschaft dient), die weiblichen Geschlechtshormone entstehen in den Eierstcken, die männlichen in den Hoden, ebenfalls produziert auch die Nebennierenrinde sowohl weibliche wie männliche Geschlechtshormone, bei den Geschlechtern jedoch in unterschiedlicher Menge,
siehe auch Hormone
Geschlechtsidentitt
subjektives Empfinden der Geschlechtszugehörigkeit, unabhngig vom physischen Geschlecht, siehe auch Innere Identifikation
Gestagen
Schwangerschaftshormone (Steroidhormone)
Gleitgel
Mittel zur erleichterten Einfhrung des erregierten Penis oder der Dehnsonde. Siehe Bougieren
Gutachten
positiver Befund betreffend der psychiatrischen Abklrung über die Transsexualität, erstellt nach Ablauf einer Testphase (Alltagstest) von einem Jahr
H
Hermaphrodit siehe Intersex
Im Volksmund für Intersexuell, nach der Mythologie des rmischen Dichters Ovid (2-8 n.Chr), Verschmelzung des Jnglings und Gtterboten von Hermes Hermaphroditos mit der Nymphe Salmakis zu einem menschlichen Wesen mit weiblichen Brsten und männlichen Genitalien, siehe Intersex
Heterosexuell
gegengeschlechtliches Sexualverlangen, siehe auch Homosexuell, die Veranlagung ist mit dem Verhalten nur teilweise identisch, das Sexualverhalten wird durch "kulturelle" Einflsse (Memen) wesentlich beeinflusst.
Homosexuell
gleichgeschlechtliches Sexualverlangen. Bei Frauen Lesbisch und bei Männern Schwul. Zum Vergleich siehe auch Heterosexuell, Bisexuell.
Hormonbehandlung
Verabreichung von synthetisch hergestellten Hormonen welche im Körper natrlich vorkommen und für die Bildung der weiblichen Körpermerkmale (strogene) und der männlichen (Testosteron) verantwortlich zeichnen, diese Behandlung wird durch die Verabreichung von für die Hormonbildung des nativ physischen Geschlechtes hemmenden Mitteln ergnzt, z.B. Antiandrogene (Androgen)
Hormone
Körpereigener von den Drsen mit innerer Sekretion gebildeter und ins Blut abgegebeber Wirkstoff, wird auch synthetisch hergestellt, siehe auch Geschlechtshormone
I
Identifikation siehe Innere Identifikation
Innere Identifikation
psychisch mentale Geschlechtsangehrigkeit, unabhngig von der physischen Zugehrigkeit, beim transsexuellen Menschen nicht bereinstimmend.
International Classifications of Diseases
in den International Classifications of Diseases ICD 10 der Weltgesundheitsorganisation WHO, wird Transsexualität als behandlungswerte Krankheit eingestuft, Kennung F64, (F64.0 = Erkennen der Strung in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter, F64.2 = Strung bereits im Kindesalter erkannt). Zweck dieser Einstufung ist es die Krankenkassen für die Geschlechtsumwandlung zu verpflichten.
Intersex
Mensch, der/die ganz oder teilweise mit den primren Geschlechtsorganen beider Geschlechter geboren ist, oder dessen/deren angeborene Geschlechtsorgane verkmmert oder zweideutig sind. früher auch Hermaphrodit genannt.
Intersexualitt
Strung der Geschlechtsdifferenzierung mit Widersprchen in der Ausbildung der allgemeinen ueren geschlechtlichen Erscheinung (Intersextyp; s.a. Geschlechtsmerkmale), der Keimdrsen bzw. Geschlechtsorgane (s.a. Gonadendysgenesie) sowie des chromosomalen Geschlechts; s.a. Hermaphroditismus, Pseudohermaphroditismus, Feminisierung, Virilisierung; vgl. Transsexualismus .
Intersexuell siehe Intersex
J
K
Kapselfibrose siehe Fibrose
Kastration
Ausschaltung oder Entfernung der Keimdrsen (Hoden oder Eierstcke), im Kindesalter durchgefhrt bleibt die Stimme auch im Mannesalter 'hoch und schrill'
siehe auch Eunuch
Krankenkasse
siehe International Classifications of Diseases
L
Laserepilation
dauerhafte Haarentfernung (Epilation) durch Laser-Lichtstrahl, das Laserlicht wird durch das einzelne Haar bis zum Ansatz geleitet, wo es durch physik. Umwandlung in Wrme die Haarwurzel verbrennt (abttet), Trger des Laserlichtes sind die Haarpigmente, bei "weissem" Haar nicht anwendbar, siehe auch Epilation
Lesbisch
gleichgeschlechtliches Sexualverlangen unter Frauen, siehe auch Homosexuell .
Lichtstrahlepilation
dauerhafte Haarentfernung (Epilation) durch Lichtstrahl, dieselbe Funktionsweise wie bei der Laserepilation, bei weissem Haar anwendbar, siehe auch Epilation
Logopde/Logopdin
SpezialistIn für das Stimmentraining, siehe auch Stimmtraining
M
M to F oder M2F
male to female transsexual, Mann-zu-Frau-Transsexuelle, biologisch geborener Mann, der sich weiblich identifiziert und meist strogen nimmt und manchmal auch eine genitale Operation hat oder haben will. (F to M oder F2M)
Mamillenplastik siehe Mamma-Plastik
Brustwarzenplastik
Mamma-Plastik
Brustdrsenplastik; eine Plastik der weiblichen Brust. Bei fehlender Brust (Amastie) als Mammaneoplastik oder bei Kleinheit, resp. bergrsse als Vergrsserungs- bzw. Verkleinerungsplastik (Mammaaugmentation bzw. -reduktion).
Maria von Antwerpen
(1719-1781), lebte ab dem Alter von 27 Jahren als Mann mit Namen Jan van Ant,, trat in die niederlndische Armee ein, heiratete eine Frau und wurde fnf Jahre spter entlarft und verurteilt. Autobiographie: Die Heldin von Breda.
Matriarchat
Aus lat. mater (Mutter) und grie. arch (Herrschaft, Macht), Herrschaft der Frauen.
siehe auch Patriarchat
Mortalittsrisiko
statistische Sterblichkeitsziffer bei med. Operationen
Multiple Persönlichkeit siehe Borderline
N
Nachblutung
Nadelepilation
Dauerhafte Haarentfernung (Epilation) mittels Nadeln, diese werden punktweise zur Haarwurzel gefhrt, für Flchen sehr zeitaufwendige, schmerzhafte und nicht zuverlssige Methode, siehe auch Epilation
Namensnderung
Nach der Geschlechtsoperation kann die Namensnderung beantragt werden, der neue männliche bzw. weibliche Vorname kann frei gewhlt werden, danach werden smtliche offiziellen Registrationen, Dokumente und Ausweise gendert, es soll möglichst nichts mehr auf das ursprüngliche Geschlecht hinweisen, auch Diplome werden entspr. gendert, die Namensnderung ist noch nicht in allen europischen Lndern zugelassen.
Neovagina
med. operativ gestaltete Vagina bei der Mann zu Frau Transsexuellen. Penis- und Hodenhaut werden aufgeschnitten, die Hoden werden entfernt, zwischen der Rektumvorderwand, der Harnblase und der Prostata wird ein Hohlraum gebildet, Auskleidung mit der Penishaut, aus der Hodenhaut werden die Schamlippen gebildet, aus der Glans die Klitoris und das Prputium klitoridis, ein knstlicher Katheter dient dem Harnausgang an der richtigen Stelle, Fixierung durch Nhte
Neu-Frau
Neu-Mann
Nonop
Nonop(erativ)
O
OP
Operation
Orgasmusfhigkeit
Orlando
Romanfigur des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf, (1882-1941), Jahrhunderte umspannende Biographie eines Adeligen der sich im Laufe der Zeit zur Frau wandelte.
Osteoporose
Schwund des festen Knochengewebes bei Zunahme der Markrume
strogen
weibliches Sexualhormon, von dem auch Männer eine Teilmenge haben. Synthetisches strogen wird oral verabreicht.
strogenpflaster
Zufhrung von synthetischem strogen in den Körper mittels eines Hautpflasters. Das Pflaster wird in der Nhe der Leber angebracht und einige Tage belassen.
Outing siehe Coming Out
P
Passing
Patriarchat
von lat. pater (Vater) und grie. arch (Herrschaft, Macht), Herrschaft der Männer,
siehe auch Matriarchat
Peniskonstruktion
med. operative Bildung eines Penis beim Frau zu Mann - Transsexuellen
Penisprothese
Penoid
Phobie
Angst, siehe Soziale Phobie .
Platzhalter
Postop
Postop(erativ), meint nach der geschlechtsangleichenden Operation (Sexchange)
Posttraumatische Belastungsstörung siehe PTBS
Preop
Preop(erativ)
Primre Transsexualität
Prostitution
Pseudo-Intersexualitt
Psychotherapie
PTBS
Abkrzung für "Posttraumatische Belastungsstörung"
psych. Belastungsstörungen bei einem Menschen nach einem unbewltigtem Ereignis, zB. sexueller Gewalt, Symptome sind Gefühle von Ohnmacht, Scham, Schuld, Waschzwang, erhhte Wachsamkeit, innere Unruhe, Isolation, häufiger Partnerwechsel, Sucht, Suizidgedanken, ngste, Depressionen, Essstörungen, Schlafstörungen, selbstverletzendes Verhalten.
Q
Queer
deutsch "schrg", "quer stehend". Wird allgemein - beispielsweise auch beim Berner Filmfestival "Queersicht" - als Begriff für gay, lesbian, bi-sexuell, transgender benutzt. Eine Bezeichnung für alle, die jenseits des binren Geschlechtsmodells leben.
R
S
Sand Georg
bedeutender Romanschriftsteller, (1804-1876), als Aurore Dupin geboren, setzte sich für die Emanzipation der Frau ein.
Scheidenschrumpfung
Schizophrenie
Schwul siehe Homosexuell
gleichgeschlechtliches Sexualverlangen unter Männern, ursprünglich ein Schimpfwort das unter den Betroffenen ab den 60er-Jahren selbstbewusst selbst angewandt wurde und heute auch in wissenschaftlichen Abhandlungen Eingang findet.
Sekundre Transsexualität
Selbstachtung
ein Mensch weist Selbstachtung auf, wenn ihn negative Kritik und Beschimpfungen nicht aus der Fassung bringen können, sich selbst bleibt und sich nicht stndig mit anderen vergleicht, keinen innerer Zwang zur Perfektion kennt, nicht immer das Schlimmste erwartet und die Fhigkeit aufweist zu lieben und Liebe anzunehmen.
Selbstverletzendes Verhalten
eine Person fgt sich selbst Verletzngen zu um eine psychische Spannungserleichterung zu erreichen.
Selbstwertgefühl siehe Selbstachtung
Sexing
durch Trennung vor der Befruchtung der X- und Y-Spermien Vorbestimmung des Geschlechtes eines Embrios.
Sexualhormone siehe Geschlechtshormone
siehe auch Hormone
Sexualverlangen siehe Sexuelle Ausrichtung
Sexuelle Ausrichtung
das bevorzugte Sexualverlangen zwischen Menschen:
Siehe Heterosexuell, Homosexuell (Lesbisch und Schwul), Bisexuell. Wer keine sexuelle Ausrichtung hat, gilt als Asexuell.
Zur Klrung: Intersexualitt und Transsexualität sind keine sexuellen Ausrichtungen. Ein transsexueller Mensch kann z. Bsp. wie jeder andere auch jede der genannten sexuellen Ausrichtung bevorzugen.
Soziale Phobie
irrationale Angst vor Begenung oder Kontakt mit Menschen allgemein oder dem anderen Geschlecht, oft in Verbindung mit körperlichen Symptomen wie Errten, Herzklopfen, fhrt beim Betroffenen oft zu Scham und Vermeidungsverhalten.
Spalthaut
SRS
Sex Reassignement Surgery, Geschlechtsangleichende Operation oder Sex Change
Standard of Care
Standards zur Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen, 1979 erstmals durch die Harry Benjamin International Gender Dysphoria Association vorgelegt und seither mehrfach berarbeiten, einige Lnder haben diese Standards ihren eigenen Verhltnissen angepasst.
Stent siehe Platzhalter
Stimmbänder
Durch einen relativen kleinen Eingriff durch die Mundffnung können die Stimmbänder zu einer helleren Stimme gestrafft werden, es ist allerdings nicht möglich die Stimme operativ männlicher erscheinen zu lassen.
Stimmtraining
Stone-Butches
Frau, meist lesbisch, die sich als Mann verkleidet, in gesteigerter Form gegenüber den Butches oder Drag Kings .
Suizid
Selbstttung, der Betroffene hat das subjektive Empfinden mit seinen Belastungen nicht mehr leben zu können, allgem. falsche Bezeichnungen: Lebensmdigkeit, Selbstmord, freitod.
Supervision siehe Gender-Supervision
T
Testosteron
männliches Sexualhormon der Keimdrsen, von dem auch Frauen eine Teilmenge haben. Synthetisches Testosteron wird über Injektion verabreicht, siehe auch Androgen.
TG siehe Transgender
Timolon de Choisy
francois, (1644-1724) zeitlebens Transvestit, war Historiker, Schauspieler, Priester, lebte zeitweise als Comptesse
Transgender
Menschen, die die angeborene Geschlechtlichkeit berwinden, ein Oberbegriff für Transsexuelle, oder auch Cross-Dresser.
Transsexualismus siehe Transsexualität
Transsexualität siehe Transsexuelle
die fixierte Vorstellung, da die erkennbare Geschlechtszugehörigkeit falsch sei; das daraus resultierende Verhalten ist entweder auf eine operative Vernderung der Geschlechtsorgane gerichtet oder auf eine vllige Geheimhaltung des eigenen körperlichen Geschlechts durch bernahme von Kleidung u. Verhalten des anderen Geschlechts; (vgl. Transvesti(ti)smus.
Transsexuelle
haben meistens das Gefühl, im falschen Körper geboren zu sein. Viele unterziehen sich einer Geschlechtsoperation und/oder nehmen Hormone.
Transvesti(ti)smus
Neigung von Individuen (Transvestiten), Kleider des anderen Geschlechts anzuziehen.
Transvestit siehe Transvesti(ti)smus
Ist eine Bezeichnung für Männer, die sich gelegentlich gerne mal als Frau "verkleiden".
transX
Informations- und Beratungsstelle für Transsexualität und Geschlechterfragen. Organisiert als Verein mit Sitz in Zürich. Das grosse X symbolisiert die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensformen zwischen und in den Geschlechtern.
Travestie
Tromboembolierisiko
Trombose
TS siehe Transsexualität
Tunte
Transvestiten im Fasching, meist homosexuelle Männer mit sehr auffallender Aufmachung (Paradiesvögel), auch Fummel-Trinen genannt.
TV siehe Transvesti(ti)smus
U
Unisex
Kleidungsstil oder Frisur, welche kulturell weder einem Mann noch einer Frau eindeutig zugeordnet werden kann.
V
Verdrängung
Triebwünsche, Vorstellungen oder Gedanken eines Menschen, die nicht befriedigt werden dürfen, werden vom Bewusstsein ins Unbewusste verdrängt, die verdrängten Triebinpulse verlieren ihre Energie nicht und äussern sich in Fehlleistungen, Krankheitssymptomen und Träumen.
W
WHO
Weltgesundheitsorganisation, siehe auch International Classifications of Diseases
X
Y
Z
Zwitter siehe Intersexuell
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | *
Stand vom 13.07.2007
Ursprüngliche
Quellen: Film "Gendernauts" (D, 1999)
von Monika Treut; Buch "Transexualität"
von Friedemann Pfäfflin, Roche Lexikon Medizin,
4. Auflage; © Urban & Fischer Verlag, München
1984/1987/1993/1999 und eigene Formulierungen von Einzelpersonen.
Vielen Dank an alle, die an diesem Glossar mitarbeiten.
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