Beschreibung der wichtigsten Bücher aus der transX-Bibliothek:

Seele im Spagat
Gleiche Chancen für alle - Transidentität in Deutschland 1998/1999
Sein und Nichtsein
Die weisse Feder
Das dänische Mädchen
Sexing the Body - Gender Politics and the Construction of Sexuality

Das verbotene Ich - Lebenswege eines Transsexuellen
Mann oder Frau - Wenn die Grenzen fliessend werden
Conundrum - Mein Weg vom Mann zur Frau
Ich bin, wer ich bin
Mdchenjahre eines Mannes
Die andere Seite 1972-1992
Von Mann zu Frau: La Cage Aux Folles
Girl
Das paradoxe Geschlecht
Die soziale Konstruktion der Transsexualität
Geschlechtswechsel
Changer de Sexe
Ich habe viel geliebt - Das rastlose Leben einer transsexuellen Tnzerin
Ein Mann namens Nathalie - Aufzeichnung einer Metamorphose
Verhllte Interessen - Transvestismus und kulturelle Angst
True Selves - Understanding Transsexualism - For Families, friends, Coworkers, and Helping Professionals
Messer im Traum - Transsexuelle in Deutschland
Das dritte Geschlecht - Transsexuelle, Transvestiten und Androgyne
Eine Frau und mehr
Christine Jorgensen - A Personal Autobiography
Working with a Transsexual - A Guide for Coworkers
walking in between
Crossing - A Memoir

Selbstverständlich gibt es viele andere Bücher zum Thema. Wenn Ihnen hier wichtige Bücher zum Thema fehlen, teilen Sie und Ihre Meinung mit.

Wissen Sie mehr über das Buch Geschlechterstreit um 1900?

Weitere Bücher zum Thema Transsexualität (bei Orell-Füssli)

für die Buchbesprechungen dankt transX Nina Maria für die freundliche Unterstützung.

Seele im Spagat - Eine Reise zwischen den Geschlechtern

Marion Holl
Gatzanis Verlags-GmbH, Stuttgart, 2002
ISBN 3-9803897-7-4

Auf freimütige, witzige und zugleich sensible Weise beschreibt Marion Holl ihre eigenen Erfahrungen: Das Glück und das Leid einer Transsexuellen. Sie hat sich ihren grössten Wunsch erfüllt, nämlich als Frau zu leben. Ob Homo, Bi oder Trans, das Buch "Seele im Spagat" plädiert für mehr Toleranz mit individuellen und ungewöähnlichen Lebensformen und gibt all denen Mut, die Schwierigkeiten haben, sich zu ihrer vermeintlichen Andersartigkeit zu bekennen. "Seele im Spagat" baut Berührungsängste ab und stärkt unsere Fähigkeiten mit solchen Menschen umzugehen. (Gatzanis Verlag)

Marion Holl hat ein beeindruckendes Buch geschrieben, indem sie beschreibt, was in ihrem Innern vorging und was sie, über schwerste psychosomatische Zusammenbrüche und Angstzustände, immer wieder dazu angetrieben hat, vom Mann zur Frau zu werden. Ehrlich, offen und sensibel, mit einer Prise Humor, verschweigt sie auch nicht die Veränderungen in ihrer Sexualität die sie über Bisexualität, männliche und weibliche Homosexualität in die Sexualität der Frau führte.
(Heilbronner Stimme)

Mehr Infos bei www.gatzanis.de.

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Gleiche Chancen für alle - Transidentität in Deutschland 1998/1999 - Ein Sachbuch für ... den interessierten Bürger, ärzte und Psychologen, Transidenten, Partner und Angehörige

Helma Katrin Alter
KatrinLive SV, BoD, Norderstedt, 1999
ISBN 3-89811-043-5

Die Autorin geht völlig andere Wege, als wir es gewohnt sind, wenn wir uns mit dem Thema Transidentität auseinander setzen. Von den Medien und der Bevölkerung wird das Wort Transsexualität verwendet, das von Medizinern und Juristen eingeführt wurde.

Durch einen kulturellen und sozialpolitischen Denkansatz versucht die Autorin zunächst klar zu machen, dass Transidentität nichts besonderes wäre, wenn sie nicht immer wieder aus der exotischen oder leidvollen Perspektive betrachtet würde. Viele ihrer Gedanken und Lösungsansätze lassen sich auch auf eine grosse Zahl anderer Probleme übertragen, mit denen sich viele Menschen in ihrem Leben herumschlagen müssen.

Sehr deutlich arbeitet sie heraus, dass Gesetzgebung und Medizin, auch Psychotherapie, nur flankierende Massnahmen sind. Sie bringen weder die Lösung der Probleme, noch steht ihnen die Entscheidungskompetenz zu wem geholfen werden darf und wem nicht. Die Autorin legt die Verantwortung, ein lebenswertes Leben führen zu können, eindeutig in die Hände der Transidenten selbst, im Zusammenleben mit allen Menschen dieser Gesellschaft.

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Sein und Nichtsein

Felix Fink
BoD, Okt. 2001 (411 Seiten)
ISBN 3-8311-2590-2

Hier handelt es sich um eine Autobiografie eines FzM-TS, Jahrgang 1968.

Nach einer Kindheit mit flatterhafter Geschlechtsidentität kristallisierte sich mit 12 Jahren schliesslich eindeutig die männliche Identität heraus, und er ging dazu über, "als Junge zu leben". Seine soziale Umwelt leistete passiven Widerstand. Als Provinz-TS mangelte es ihm an Informationsmöglichkeiten; er wusste viele Jahre nicht, dass eine Geschlechtsangleichung möglich ist, geschweige denn, was man dazu tun muss und an wen man sich wenden muss. Nach einer frustrierenden Jugend und vielen Irrwegen fing er im Alter von 22 Jahren mit der kleinen Lösung an, begann ein paar Monate später mit der Hormonbehandlung und hatte seine 1. OP kurz vor seinem 23. Geburtstag. Er wurde im St. Markus-Krankenhaus in frankfurt nach der Exner-Technik operiert, liess sich aber zusätzlich (was bei dieser Technik unüblich ist) die Harnröhre bis zur Penoidspitze verlängern.

Das Buch beschreibt sehr ausführlich und eindringlich die Erlebnisse dieses Betroffenen im Alltag, die Situationen, in die ein TS gezwungenermassen gerät und den ärger mit den Sackgassen, Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten aus der "TS-Szene" inkl. Behandlern, bis hin zu einer eingehenden Beschreibung der Krankenhausaufenthalte.

Das Gute an diesem Buch ist, dass endlich mal ein "ganz normaler" ; FzM-TS der öffentlichkeit vorgestellt wird. Bisher erschienene biografische TS-Bücher behandeln fast nur den MzF-Transsexualismus, ausserdem geraten bei der Gelegenheit (warum auch immer) überwiegend TS-Exoten, die bei der Suche nach ihrer Geschlechtsidentität grosse Umwege machen, ins Rampenlicht, die dadurch die Leser eher verwirren als aufklären (z.B. ein FzM-TS, der schwanger war).

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe dieses Buches und zum Autor.

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Die weisse Feder - Hat die Seele ein Geschlecht?

Nadia Brönimann / Daniel J. Schüz
Zytglogge, Bern, 2001
ISBN 3-7296-0610-7

Schon als Kind merkte er, dass er anders war als die anderen - ein fremder im eigenen Körper. Heimatlos und verstossen, misshandelt und unverstanden brach er zu einer langen Odyssee auf und lief, auf der verzweifelten Suche nach der eigenen Identität, immer wieder vor sich davon.

Er war Strichjunge an der Côte d'Azur, Revue-Tänzer im Berliner Nachtleben, Drag-Queen in der Basler Schwulenszene.

Auf Mittelmeer-Luxusjachten liess er sich als Steward anheuern, in österreich diente er als Butler bei einer der reichsten Frauen der Welt. Er stieg steil auf und stürzte tief ab, erlitt Demütigungen und sexuelle Gewalt, lebte mal in Saus und Braus und bald wieder von der Sozialfrsorge. Und jedes Mal, wenn er zur Besinnung kam, musste er erkennen, dass er tiefer gesunken war. Bis er sich, gezeichnet von Drogen und Krankheit, der Lüge seines Lebens stellte.

Hat die Seele ein Geschlecht? für die junge Frau, die 29 Jahre lang als Christian Brönimann im Körper eines Mannes lebte, liegt die Antwort auf der Hand: Ihre weibliche Seele hat sich in die falsche Hülle verirrt.

Daniel J. Schüz gelingt es, die Berg- und Talfahrten der Nadia Brönimann eindrücklich aufzuzeichnen. Spannend wie ein Film, der einen so schnell nicht wieder loslässt.

Ich bewundere Menschen, die bereit sind, diesen Prozess auf sich zu nehmen. Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie spürten, dass Ihre Geschlechtsorgane nicht zu Ihrem Geschlecht passen. Nichts stimmt mehr: Sie denken als Frau, sind aber ein Mann. Sie wollen einen Mann zum freund, sind aber nicht schwul. Menschen in dieser Situation verdienen unsere Achtung. Natürlich, es gibt sie, die exotischen Paradiesvögel, die früher oder später im Milieu, auf dem Strich landen. Aber viele Transsexuelle suchen etwas ganz anderes: eine Identität. Sie suchen ein Stück psychische Heimat, wo sie wissen, wer und was sie sind. Eine urmenschliche Suche.

Steffen Lukesch

Lesen Sie mehr über Nadia Brönimann.

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Das dänische Mädchen

David Ebershoff (aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz)
Goldmann, München, 2000
ISBN 3-442-30843-7

Die amerikanische Malerin Greta Waud führt mit ihrem Mann, dem dänischen Landschaftsmaler Einar Wegener, ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der zwanziger Jahre: Ausstellungen, Bälle und lange Abende in den Cafés an den Kanälen - die beiden geniessen die Möglichkeiten, die ihnen die pulsierende Stadt bietet.

Seit sechs Jahren führen sie eine glückliche Ehe, doch dann kommt jener Nachmittag im April, der ihr Leben für immer verändert. Denn als Gretas Modell, eine bekannte Opernsängerin, verhindert ist, bittet sie ihren Mann, einzuspringen und sich von ihr in einem Kleid malen zu lassen. Die Verwandlung ist verblüffend - denn sie fördert eine ungekannte weibliche Seite in Einar zu Tage. Noch ahnen die beiden nicht, dass diese schöne junge Frau, die sie ersonnen haben und die Greta spontan "Lili" nennt, bald häufig zu Gast bei ihnen sein wird. Denn Einar treibt das faszinierende Spiel mit seinem alter ego so weit voran, dass er sich Lili immer mehr überlässt - bis zu dem Tag, an dem er einen gewagten Entschluss fasst, um endlich die Frau sein zu können, als die er sich lange schon fühlt. Zu allem bereit fährt Einar nach Dresden, in die Klinik eines überühmten Arztes, der ihm in einer riskanten Operation zu seiner wahren Identität verhelfen will.

Kopenhagen, Paris und Dresden sind die Schauplätze dieses faszinierenden Romans, der auf einfühlsame Weise ein spektakuläres, für seine Zeit unerhörtes Schicksal nachzeichnet. Und gleichzeitig entfaltet sich die Geschichte einer einzigartigen Liebe, die plötzlich vor die frage gestellt wird: Was tut man, wenn der Mensch, den man liebt, auf einmal ein ganz anderer ist?
David Ebershoff, geboren 1969 in Pasadena, Kalifornien, studierte in Chicago und Tokio. Heute lebt er in New York.

Durch Zufall entdeckte David Ebershoff in einem Buch einen kurzen Abschnitt über Einar Wegener, den Mann, der sich als Erster einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte. Bei weiteren Nachforschungen stiess er auf die Tagebücher von Lili Elbe alias Einar Wegener, die kurz nach ihrem Tod, 1933, veröffentlicht worden waren. Diese Aufzeichnungen sind der Schlüssel zu David Ebershoffs erstem Roman, der in elf Ländern verkauft wurde und in den Medien einen Sturm der Begeisterung auslöste.

Lesen Sie auch die Besprechung von Beate Strobel (amazon.de).

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Sexing the Body - Gender Politics and the Construction of Sexuality

Anne Fausto-Sterling
Basic Books, New York, 2000
ISBN 0-465-07713-7

It is a boy or a girl? Our automatic first question about a new baby reveals how profoundly we believe that sex difference is natural and inborn, and how fundamental sex is to our conception of human identity. But, in fact, biologist and cultural critic Anne Fausto-Sterling shows in her brilliant and provocative new book that the answer to this seemingly basic question is more complex than we realize. In her probing critique of scientific, medical and popular understanding of sex, Fausto-Sterling uses an examination of research, medical practice and astonishing real-life cases to shake the very foundations of our ideas about sexual difference.

In lively an impassioned prose, Fauto-Sterling jumps head-on into highly charged debates about the meaning of masculinity and femininity, heterosexuality and homosexuality. What are the connections between bodily sex and gendered behavior? Is sexual identity biologically determined or the product of social convention? These debates are complicated by the fact that bodies do not fall neatly into the categories of male and female. What sex is a baby with genitals that seem to be both "male" and "female"? Is a woman with "masculine" chromosomes really a man? Delving into controversial cases - from the Italian soldier who shocked his regiment in 1601 by giving birth to a baby girl to the Spanish track star who was excluded form the 1988 Olympics because tests revealed that her cells sported a Y chromosome - Fausto-Sterling shows just how elusive hard and fast distinctions between the sexes really are.

We often think of science as beyond the reach of social and political debates, but in fact it is precisely such debates that have dictated the course of scientific research, from the very questions scientists pose to the experimental methods they employ. And modern surgical and chemical technologies - infant genital surgery, hormone treatments - let us re-fashion bodies according to our ideas of what they should be "naturally". Taking her cue from the burgeoning intersexual movement, Fausto-Sterling argues for an end to authoritarian medical intervention in intersex cases. Ultimately, Fausto-Sterling urges us to re-imagine more than just our labels for the parts and processes of the human body. Science and medical practice that move beyond dualistic assumptions about sex differences hold the promise of giving us a wonderfully rich picture of human complexity and diversity. In short, Sexing the Body calls for nothing less than a revolution in how we understand and structure human experience.

Read also the Review of S. Marc Breedlove, Ph. D., University of California Berkeley

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Das verbotene Ich - Lebenswege eines Transsexuellen

Raphaela Ahnert (Pseudonym)
Bonz Verlag, Salzgitter, 2000
ISBN 3-87089-357-5

Schon in fürühen Jahren erkennt der Autor, dass "etwas nicht stimmt". Mehr und mehr fühlt er sich unwohl in seinen Jungenkleidern, probiert heimlich die Kleider seiner Mutter an und beginnt sich zu schminken. Es ist ein innerer, unausweichlicher und mit den Jahren wachsender Zwang, sich als Frau zu fühlen und entsprechend zu kleiden. Trotzdem geht er eine bürgerliche Ehe ein und glaubt damit den Weg "in die Normalität" zu finden. Vergeblich. Dennoch, die Ehe ist heute noch stabil und getragen von einem hohen Mass gegenseitiger Toleranz und Zuneigung.
Die damaligen gesellschaftlichen Zwänge - der Autor lebte in der DDR - verboten es, seine Neigungen und Sehnsüchte öffentlich zu machen. So waren das Versteckspiel und die steten ängste vor dem Entdecktwerden seine ständigen Begleiter. Erst mit der Wende wurde das Leben für ihn leichter, wenn auch seine berufliche Reputation ein Outen zunächst noch unmöglich machten. Immerhin hatte er aber nun Zugang zu den Möglichkeiten, den Weg in die Transsexualität zu beschreiten. So findet er schliesslich im Alter zu seiner befreienden Identität als Frau.

Offen und für den Leser nachvollziehbar schildert der Autor seinen Weg über den Transvestismus in die Transsexualität, der ständig begleitet ist von Intoleranz und Unverständnis für sein verbotenes Ich, seinen "anderen" Lebensweg. Mit diesem Buch vollzieht er seinen vorerst letzten Schritt, diesen langen und schwierigen Entwicklungsweg öffentlich zu machen. Das Buch ist ein Plädoyer für die Toleranz Minderheiten gegenüber, und es macht Mut, sich zu seinem Anderssein zu bekennen. Es ist immer selbstkritisch aber getragen auch von einem Humor, der dem Autor die Sympathie sichert, der er für seine Offenheit und seine unerschütterliche Konsequenz verdient hat.

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Lesen Sie auch den Artikel von Susanne Leinemann (WELT online).

Mann oder Frau - Wenn die Grenzen fliessend werden

Karin Hertzer
Ariston, Kreuzlingen / München, 1999
ISBN 3-7205-2063-3

Dana International, die im Mai 1998 den Grand Prix D'Eurovision gewann, ist eine Frau, die früher als Mann lebte. Jean Paul Gaultier schickt Männer in kurzen Röcken auf den Laufsteg. Bridge Markland, das "Chamäleon", knackt auf der Bühne das Zwei-Geschlechter-System.
Was steckt hinter diesen Verwirrspielen? Lösen sich die traditionellen Kategorien von "Mann" und "Frau" allmählich auf?

Karin Hertzer taucht ein in die Welt der fliessenden Geschlechtergrenzen, analysiert die Trends in Mode, Film und Literatur, fragt nach Genen, Hormonen und Erziehung und gibt Einblicke in den Alltag von Menschen, bei den Körper und Seele nicht zusammenpassen.

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Conundrum - Mein Weg vom Mann zur Frau

Jan Morris
Ullstein, frankfurt am Main / Berlin, 1993
ISBN 3-548-30326-9

35 Jahre lang hat James Morris das Leben eines Mannes geführt: Offizier, Teilnehmer der Mount-Everst-Expedition, Auslandskorrespondent der Times, erfolgreicher Buchautor, Vater von vier Kindern. Und immer fühlte er sich fremd in seiner Welt, eingeschlossen in einen Körper, der nicht für ihn bestimmt war. Nach jahrelanger Hormonbehandlung löste er das Rätsel (engl. conundrum) um seine seelischen Konflikte in einer chirurgischen Klinik in Casablanca: Er wurde zur Frau.

"Transsexualität ist nicht nur ein psychologisches, psychotherapeutisch zu lösendes Problem. Diese unglaubliche Geschichte eines höchst merkwürdigen Lebens enthüllt zugleich grundlegende Wahrheiten über uns alle." (Sunday Times)

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Ich bin, wer ich bin: ein öffentliches Leben als Mann und als Frau

Michaela Lindner
Eichborn, frankfurt am Main, 2000
ISBN 3-8218-1628-7

Als der Quellendorfer Familienvater, Bürgermeister und Unternehmer Norbert Lindner 1998 sein Coming-out als Frau vollzieht, ist nichts mehr so, wie es vorher war: Sie verliert Arbeit, Familie, freunde. Das öffentliche Bekenntnis der anderen Geschlechtszugehörigkeit bedeutet auch das Ende der bisherigen bürgerlichen Existenz (siehe Artikel).

In ihrer spannenden Autobiagraphie lässt Michaela Lindner wichtige Stationen dieser Entwicklung Revue passieren. Sie berichtet über Kindheit und Jugend in der DDR, die lange Gratwanderung zwischen den Geschlechtern, über Erfahrungen und Enttäuschungen als »öffentliche Frau« und die Schwierigkeiten des vollständigen Neuanfangs. Ich bin, wer ich bin ist faszinierender Ausdruck einer lebenslangen Suche nach der wahren Identität und zugleich ein engagiertes Plädoyer für gelebte Toleranz.

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Mdchenjahre eines Mannes
Die Identitätssuche des Transsexuellen Beat Zemp

George Winter
Werd Verlag, Zürich 1996
ISBN 3-85932-196-X

Beat Zemp hat um etwas gekmpft, was die meisten Menschen umsonst in die Wiege gelegt bekommen: Geschlechtsidentitt. Der Weg bis zur operativen Geschlechtsanpassung ist lang und beschwerlich, Beat Zemp ging ihn beharrlich. Inzwischen ist er 50 Jahre alt und seit vier Jahren auch juristisch ein Mann. Er hat mehrere Geschlechtsanpassungsoperationen hinter sich, ist verheiratet und dreifacher Grossvater der Kinder seiner Tochter, die er als Frau geboren hat. Beat Zemps Geschichte, aufgeschrieben vom erfolgreichen Hrspielautor Georges Winter, beginnt in den fnfziger Jahren als Pflegekind in einer kleinen katholischen Berggemeinde im Bndnerland. Seine Mdchenjahre, geprgt durch sexuellen und anderweitigen Missbrauch, verbringt er in stndigem Aufstand gegen sein "aufgezwungenes" weibliches Geschlecht. Beatrices Verhalten, begleitet von mehreren Suizidversuchen, wird von Familie, Verwandtschaft und Vormundschaftsbehrde als abnormal betrachtet. Es folgen Aufenthalte in Erziehungsheimen, psychiatrischen Kliniken und - zwecks Nacherziehung - im frauengefngnis Hindelbank. Schwangerschaft und Scheinehe bringen die Befreiung von den vormundschaftlichen Zwngen, doch dauert es qualvolle, durch Krankheit gekennzeichnete Jahre, bis endlich die Diagnose "transsexuell" gestellt wird und die ersehnte Geschlechtsanpassung Wirklichkeit wird. Beat Zemps Schicksal lst Betroffenheit aus und schildert Tatbestnde, die viele nicht für möglich halten.

Lesen Sie auch die Besprechung im Bund von Katharina Matter.

trans-BOOK

 Die andere Seite 1972-1992

Nan Goldin
Scalo, 1992
ISBN 3-90 50 80–33-8

„Dies ist ein Buch über Schnheit. Und über die Liebe zu meinen freundInnen.

Die Bilder in diesem Buch zeigen keine Menschen, die unter ihrem Geschlecht leiden, sondern Menschen, die ihr Wohlsein ausdrcken, was ihr Geschlecht betrifft. Dieses Buch handelt von neuen Möglichkeiten, der berwindung von Grenzen und von Gelassenheit. Die Menschen auf meinen Fotos sind wahrhaft revolutionr. Sie sind die echten Gewinner im Kampf der Geschlechter, weil sie die Arena des Kampfes ganz einfach verlassen haben."

trans-BOOK

La Cage Aux folles: Von Mann zu Frau

Vivienne Maricevic/ Vicki Goldberg
Edition Stemmle, 1995
ISBN 3-90 55 14-83-4

Transvestiten und Tunten: „ Was Vivienne Maricevic interessiert, sind nicht perfekte Abzge, sondern diese Menschen. Manchmal gibt sie ein paar Anweisungen, schlgt diese Pose oder jenes Kleidungsstck vor oder wirft ihnen ein weibliches Wschestck oder Strmpfe zu, die sie mitgebracht hat. (...) Sie vertrauen ihr offensichtlich und bestimmt zu Recht. Ausserdem sind sie natrlich Exhibitionisten, die sich danach sehnen, das von ihnen geschaffene andere Ich darzustellen, Show Girls einer ganz besonderen Art. Vivienne Maricevic, die sich unter ihnen vllig unbefangen bewegt, vorurteilslos, aufmerksam und mit einem kleinen Apparat ausgerstet, der ihre Bilder festhlt, muss der fleischgewordene Traum jedes Exhibitionisten sein." Vicki Goldberg

 

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Girl

David Thomas
Haffmanns Verlag AG Zürich, 1995
ISBN 3 251 00299 6

Was zum Teufel hatte ich auf einer frauenstation zu suchen? Ich war eingeliefert worden, um mir alle vier Weisheitszhne rausnehmen zu lassen, und ich konnte mich noch genau erinnern, dass man mich zu mehreren Männern in ein Zimmer gesteckt hatte. Und was war überhaupt mit mir passiert? Ich fuhr mir mit der Hand über den Brustkorb, in dem es nun wirklich zu hmmern begann. Die Haut war zm Zerreissen gespannt, als ob man darunter einen Fussball aufgepumpt htte, und selbst durch den Verband hindurch, der einen hllisch zuschnrte, fhlte sich mein Körper merkwrdig an. Irgendwie geschwollen. Und weich...

trans-BOOK

Das paradoxe Geschlecht, Transsexualität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Gefühl

Gesa Lindemann
Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
frankfurt am Main, 1993
ISBN 3-596-11734-8

Transsexuelle werden morgen schon gestern das Geschlecht gewesen sein, das sie heute noch nicht sind.

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Die soziale Konstruktion der Transsexualität

Stefan Hirschauer
Suhrkamp Verlag, frankfurt am Main, 1993
ISBN 3-518-28645-5

An der Transsexualität werden die Axiome unserer kulturellen Annahmen über Geschlechtszugehörigkeit bewiesen und bestritten: dass der Körper die Geschlechtszugehörigkeit begrndet und dass sie von lebenslanger Konstanz ist. In diesem Vexierbild spiegeln sich die Widersprche und Verunsicherungen, die unsere Kultur mit der Transsexualität externalisiert. Sie gehren zu dem Stoff, aus dem sie fabriziert ist.

Die soziale Konstruktion der Transsexualität bietet in einer Zeit der emanzipatorischen Auflsung der Bedeutung der Geschlechtskategorien den Zeitgenossen die Distinktionschance, sich trotz allen Aufbruchs noch als problemlose Bewohner der alten Geschlechtskategorien zu whnen und von ihnen aus die soziale Welt zu betrachten.

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Changer De Sexe

Collette Chiland
1997
Editions Odile Jacob
Paris
france

Aprs des annes d'exprience clinique, Colette Chiland en est venue donner aux questions qui se posent propos du transsexualisme des rponses autres que celles communment admises. Que demande le transsexuel? Qu'obtient-il de la mdecine? Est-il "guri"?Les "transformations" obtenues grce la chirurgie et aux hormones ne sont-elles pas un leurre? Ne vaudrait-il pas mieux changer "ce qu'il y a dans la tte"? Parce qu'il souffre, on lui vient en aide. Et de palliatif en palliatif, on introduit des dispositions lgales qui veulent respecter sa vie prive. Pourtant ces mesures ne mettent-elles pas en cause ce qu'on t jusqu'ici les fondements de notre culture quant au mariage et la filiation?

- Philosophe de formation premire, Colette Chiland, aprs tre devenue mdecin, psychiatre, psychanalyste, a enseign, pendant de longues annes, la psychologie la Sorbonne et l'universit Ren-Descartes.

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Geschlechtswechsel

Volkmar Sigusch
KleinVerlag, Hamburg, 1992
ISBN 3-922930-07-7

„Bisher haben wir uns mit freud die Verknpfung von körperlichem Geschlecht und seelischer Geschlechtsidentitt als eine zu innige vorgestellt. Es schien uns immer wieder, als bringe der Körper die Geschlechtsidentitt mit wie eine Mitgift. Durch die Tatsache des Transsexualismus und durch die Zunahme des allgemeinen Unbehagens am Geschlecht sind wir gehalten, die Verknpfung von Körpergeschlecht und Identität in unseren Gedanken noch stärker zu lockern. Eine grosse Hilfe ist dabei der kulturelle Feminismus"

Volkmar Sigusch

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Ich habe viel geliebt - Das rastlose Leben einer transsexuellen Tänzerin

Jacqueline G.
(Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Verena Mühlberger)
Rotpunktverlag, Zürich, 1999
ISBN 3-85869-179-8

Eine ungewöähnliche Lebensgeschichte: In einem Dorf in Venezuela als Mann geboren, arbeitet Jaquelin G., mittlerweile zur Frau gewandelt, im Sexgewerbe der Stadt Zürich. Temporeich und mit viel Humor erzählt die heute Fünfzigjährige ihr bewegtes Leben: In Caracas war sie die Königin des afrokubanischen Tanzes, in Spanien erlebte sie die wilden Jahre nach francos Tod, in Casablanca unterzog sie sich in der unheimlichen Klinik des Doktor Burou der lang ersehnten Geschlechtsumwandlung, aus Italien wurde sie vertrieben, und im österreichischen Feldkirch musste sie mit ansehen, wie junge Dominikanerinnen wie Sklavinnen behandelt wurden. In Zürich schliesslich findet sie in der "Vergnügungsmeile" Langstrasse eine neue Heimat - auch wenn ihr die Schweiz oft wie ein Gefängnis erscheint.

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Biographische Operationen - Diskurse der Transsexualität

Annette Runte
Wilhelm Fink Verlag, München, 1996
ISBN 3-7705-3011-X

Inhaltsverzeichnis:

1. ‚Trans-sexualität': Textkorpora und Interdiskurs-Analyse
2. ‚Geschlechtliches Dispositiv': Körper/Seele-Formeln und ‚Zwischenstufen'-Theorien
3. ‚Sex and gender': Das Rätsel der geschlechtlichen Differenz
4. ‚Reale Kastration als symbolische': Das Strukturmodell der Psychose in der Lacan-Schule
5. Transsexuelle ‚Kindheitsromane'
6. ‚Die Reise ins andere Geschlecht': Transsexuelle Devianzkarrieren und kollektiv-symbolische Netze in der Selbsterlebensbeschreibung
7. Von ‚Mannweibern' zu ‚Weibmännern': Asymmetrien in historischen Repräsentationen des symbolischen Geschlechtswechsels und Geschlechtertausches
8. ‚Genre-Archäologie': Transsexuellen-Bekenntnisse, ein ‚hysterisierter Herrendiskurs'
9. Historische Dis/Kontinuitäten: Korrelationen zwischen (auto)biographischen Inszenierungs- und Konfigurationstypen
10. ‚Spuren-Lese(n)': Affinitäten, Differenzen und symptomatische Reste einer diskursiven Formation
11. ‚Gesetzwerdung des Imaginären': Diskurse der Transsexualität auf der Folie kulturhistorischer Voraussetzungen und Implikationen

Lesen Sie auch die Besprechung im Tages-Anzeiger von PETER A. SCHMID.

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Ein Mann namens Nathalie - Aufzeichnung einer Metamorphose

Pierre Keller
Enzo Verlag, Muri bei Bern, 1993
ISBN 3-905536-10-2

"Es gibt sie nicht, die definierte Geschlechtlichkeit, die endgültige Zuweisung; diese "Realität", die als Vorgabe einer Gesetzmässigkeit und als Erfüllung einer bestehenden Ordnung steht ..."

Dieses Buch schildert Schicksale aus dem Milieu einer unverstandenen sozialen Minderheit und gewährt einen packenden Einblick in die Psyche dieser, von Gesellschaft und Bürgertum ausgestossenen und belächelten Menschen.

Dem Bieler Publizisten und Autor Pierre Keller gelingt es nicht zuletzt durch seine eigene Mitbetroffenheit, den Leser unmittelbar, in fesselnder und oft bestürzender Offenheit am Geschehen teilnehmen zu lassen. Ein Thema, ein Buch, das er all jenen gewidmet hat, die es nicht zur Kenntnis nehmen, nicht wahrhaben, nicht lesen wollen ...

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Ein Mann namens Nathalie - Aufzeichnung einer Metamorphose

Pierre Keller
Enzo Verlag, Muri bei Bern, 1993
ISBN 3-905536-10-2

"Es gibt sie nicht, die definierte Geschlechtlichkeit, die endgültige Zuweisung; diese "Realität", die als Vorgabe einer Gesetzmässigkeit und als Erfüllung einer bestehenden Ordnung steht ..."

Dieses Buch schildert Schicksale aus dem Milieu einer unverstandenen sozialen Minderheit und gewährt einen packenden Einblick in die Psyche dieser, von Gesellschaft und Bürgertum ausgestossenen und belächelten Menschen.

Dem Bieler Publizisten und Autor Pierre Keller gelingt es nicht zuletzt durch seine eigene Mitbetroffenheit, den Leser unmittelbar, in fesselnder und oft bestürzender Offenheit am Geschehen teilnehmen zu lassen. Ein Thema, ein Buch, das er all jenen gewidmet hat, die es nicht zur Kenntnis nehmen, nicht wahrhaben, nicht lesen wollen ...

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Verhüllte Interessen - Transvestismus und kulturelle Angst

Marjorie Garber (aus dem Amerikanischen von H. Jochen Bussmann)
S. Fischer Verlag, frankfurt am Main, 1993
ISBN 3-10-024405-2

Es gibt keine Kultur ohne Travestie. Mit dieser mutigen Bekundung erööffnet Marjorie Garber ihre faszinierende Untersuchung zum Transvestismus, einer Untersuchung, die die kulturelle Bedeutung dieses Phänomens über Jahrhunderte hinweg in der Geschichte, in Literatur, Photographie und Film verfolgt.

Dass die Heiligen sich des Transvestismus bedienten, ist spätestens mit Jeanne D'Arc offenkundig geworden; dass der Held in Detektivgeschichten mittels weiblicher Verkleidung verschwindet, ist nicht mehr ungewöähnlich; dass jedoch der männliche Partner der allseits beliebten Barbie-Puppe piekfein herausgeputzt mit rosa Ballettröckchen zum Transvestiten gemacht wurde, erregte selbst die amerikanische öffentlichkeit. Von Shakespeare bis Mark Twain, von Oscar Wilde bis Peter Pan, von der transsexuellen Geschlechtsumwandlung bis zu den Spielereien der Transvestiten, von Valentino und Elvis bis Madonna werden uns in diesem Buch alle Varianten des Cross-Dressing vorgeführt.

Was ist es, was uns so an diesem Thema interessiert? Kleider machen Leute. Doch wer im falschen Kleid auftritt, verstösst gegen die gesellschaftliche Ordnung. Das hat bereits das Theaterpublikum zu Zeiten Shakespeares irritiert wie auch die Tatsache, dass Peter Pan meistens von Frauen gespielt wurde. Heute bringt der androgyne Michael Jackson die konventionellen Muster durcheinander. Und dies löst nicht nur Irritation und Bewunderung bei den Betrachtern aus, sondern stellt festgelegte Grenzen auch grundsätzlich in Frage.

Der Transvestismus stellt eine Herausforderung an die traditionelle Festlegung der Geschlechterrollen dar. In dem Augenblick, in dem man sich darüber geeinigt hatte, dass Kategorien wie "männlich" und "weiblich" nicht mehr eindeutig zuzuordnen sind, rückt das dritte Geschlecht in den Mittelpunkt des Interesses.

Was es mit dem dritten Geschlecht auf sich hat, wird in dem ersten Teil dieses Buches dargestellt. Der zweite, umfangreichere Teil präsentiert alle nur denkbaren, vergangenen und gegenwärtigen Welten des Transvestismus.

Reich an Anekdoten und originell in theoretischer Hinsicht, liefert Marjorie Garber eine provokative Darstellung unserer Unterwerfung unter die Diktatur der Kleider.
Marjorie Garber ist Professorin für englische Literatur und Direktorin des Center for Literary and Cultural Studies an der Harvard University, USA.

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True Selves - Understanding Transsexualism - For Families, friends, Coworkers, and Helping Professionals

Mildred L. Brown / Chloe Ann Rounsley
Jossey-Bass Publishers, San francisco, 1996
ISBN 0-7879-0271-3

Mildred Brown - one of the country's most experienced clinicians in the field of transsexualism - and journalist Chloe Rounsley have written the first book that combines authoritative information and compassionate insight into the transsexual experience. Filled with wisdom and understanding, this groundbreaking guide paints a vivid portrait of the myriad conflicts transsexuals face on a daily basis and the courage they must summon as they struggle to reveal their true essence to themselves and to others. Using real-life stories, letters, poems, and other compelling examples, the authors give a clear understanding of what it means to be transsexual.

The book breaks down common misconceptions about transsexualism and offers important recommendations for the friends, families, coworkers, and professionals who treat these frequently misunderstood individuals. Guidance is given for dealing with both the phenomena and with the transsexual person.

The authors illustrate how the support of caring individuals can be crucial in helping to ease the burden of confusion, fear, and frustration that plagues the lives of transsexual people.

Mildred L. Brown is a clinical sexologist and therapist in private practice in Los Gatos, California. She is also professor of clinical sexology at the Institute for Advanced Study of Human Sexuality in San francisco.

Chloe Ann Rounsley is a San francisco-based writer, journalist, and marketing consultant with her own firm, Rounsley Associates. She has done extensive research on the topic of transsexualism.

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Messer im Traum - Transsexuelle in Deutschland

Holde-Barbara Ulrich / Thomas Karsten
Konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, Tübingen, 1994
keine ISBN vorhanden

Inhaltsverzeichnis:

  • Bonny-Anita G. / Meine eine einzige grosse Liebe
  • Susan W. / Zuviel Nähe ertrage ich nicht mehr
  • Michelle Z. / Ich habe geheult vor Glück
  • Sidney M. / Ich träume mein Leben voraus
  • Nadja Sch. / Und die Eisbären glotzen neidisch
  • Jacqueline-Josephine S. / Am liebsten würden sie uns vergasen
  • fritz Z. / Ich wollt im Stehe piesle könne
  • Lilith E. / Alles begann bevor ich starb
  • Tamara W. / Jetzt bin ich nur noch ein Wrack
  • Maxi D. / Ich muss ein bisschen auf die Beine kommen
  • Jennifer P. / Jennifer soll leben
  • Amanda Z. / In der Hölle war ich schon
  • David P.E. / Ich bin ein ganz normaler Typ

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Das dritte Geschlecht - Transsexuelle, Transvestiten und Androgyne - Mit einem Ratgeberteil

Birgit Bader / Ben Behnke / Christin-Susan Back
Rasch und Röhring Verlag, Hamburg, 1995
ISBN 3-89136-521-7

Transsexuelle, Transvestiten und Androgyne: Sie leben mitten unter uns. für viele nur akzeptiert als Künstler in Transvestiten-Shows, im alltäglichen Leben als Randgruppe angesehen und oft sozial verhöhnt und verachtet.

Dieses Buch zeigt in zwanzig intensiven Gesprächen mit Transsexuellen und ihrem Umfeld das Leben derer auf, die überzeugt sind, im falschen Körper zu leben. Es geht um das Entdecken der eigenen Transsexualität und deren Verarbeitung. Die Betroffenen erzählen von den Schwierigkeiten, aber auch von den Möglichkeiten des Geschlechterwechsels.

Zu Wort kommen: Mann-zu-Frau / Frau-zu-Mann-Transsexuelle - Ein ehemals Mann-zu-Frau-Transsexueller - "Mutter" und Sohn - Transvestit - Travestie-Künstler und Partner - Eine Kosmetikerin und friseurin gibt Tipps - Fachleute wie praktische ärzte, Gutachter, Psychiater und Sozialpädagogen berichten aus ihrem beruflichen Alltag - Das Tagesgeschäft der "ersten europäischen" Transsexuellen-Beratungsstelle.

Die einfühlsamen Fotografien porträtieren sie in ihrem wirklichen Leben und in ihren Traumwelten.

Der Ratgeberteil orientiert sich an praktischen fragestellungen und gibt Tipps vom Alltagstest bis zu den Möglichkeiten und Risiken der Operation. Adressen von Beratungsstellen in ganz Europa und eine Literaturliste machen dieses Buch für alle Betroffenen und Interessierten zu einem hilfreichen Ratgeber.

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Eine Frau und mehr

Romy Haag (unter Mitarbeit von Martin Schacht)
Quadriga, Ullstein Buchverlage, Berlin, 1999
ISBN 3-88679-328-1

Ein Leben wie ein Traum: Der kleine Junge aus der holländischen Provinz macht Karriere in den Metropolen der Welt - als Frau. Aus dem schüchternen Edouard frans wird Romy Haag, der Star. Mit dreizehn strippte sie auf der Reeperbahn, mit sechzehn sang sie im Pariser Nachtclub "Alcazar". Nach Stationen auf den Bühnen ganz Europas und in New York fand die schillernde Showgrösse im Berlin der siebziger Jahre ein Zuhause. Ihr legendärer Nachtclub "Chez Romy Haag" wurde zum In-Treff für Popstars wie David Bowie, freddy Mercury, Mick Jagger oder Udo Lindenberg. Als Chansonsängerin, im Varieté und als Schauspielerin fasziniert sie heute ihr Publikum.

Doch Romy Haag erinnert sich nicht nur an ihre Showkarriere. Offen und ehrlich räumt sie mit Klischees über sich und ihr Leben als Transsexuelle auf. Ihr Erfolg in einer Gesellschaft, die Aussenseitern selten mehr als einen Nischenplatz einräumt, ist zugleich die Geschichte eines Kampfes gegen Intoleranz und Vorurteile.

Romy Haag wurde 1951 als Sohn eines Malers und einer Fleischerstochter in Den Haag geboren. Im Paris der sechziger Jahre begann sie ihre erfolgreiche Karriere als Showstar. Die vielseitige Entertainerin zog als Sängerin und Tänzerin um die Welt, gründete eine Rockband, glänzte in zahlreichen Rollen in Film und Fernsehen und wurde mit ihrem Nachtclub "Chez Romy Haag" Mitte der Siebziger zu einer Berliner Institution. Romy Haag lebt in Berlin.

Martin Schacht kennt Romy Haag seit Anfang der achtziger Jahre. Er ist freier Autor und lebt in Berlin.

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Lesen Sie auch den Artikel von Jochen Breiholz (WELT online).

Christine Jorgensen - A Personal Autobiography

- In 1952, She Was a Scandal ….. When George Jorgensen decided to change his name - and body - the nation wasn't quite ready. Newsday

Christine Jorgensen
Cleis Press Inc., San francisco, 2000
ISBN 1-57344-100-7

On December 1, 1952, readers of the New York Daily News were greeted with a banner headline: EX-GI BECOMES BLONDE BEAUTY: OPERATIONS TRANSFORM BRONX YOUTH. In the ensuing 18 months, more than half a million words about Christine Jorgensen rolled off the world's presses. In her own personable style, Jorgensen offers an intimate account of her groundbreaking life as the first word-renowned transsexual. "Nature made a mistake," she writes, "which I have corrected." An entertainer who played clubs from Las Vegas to Havana, Jorgensen was both "banned" in Boston and named "Woman of the Year" in New York City. She hobnobbed with many of the celebrities of the day, including Judy Garland, Tennessee Williams, Natalie Wood, and Truman Capote.

Fate placed Christine Jorgensen in the limelight, but her own talent and charisma kept her there. She threw herself heart and soul into playing the part of the world's first famous transsexual: educating and entertaining, being gracious and glamorous, striving for the respect that every individual should be given as a birthright. Given a very narrow path to walk it with style. This act of simple dignity is her enduring achievement and greatest legacy. - Susan Stryker, from the Introduction.

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Working with a Transsexual - A Guide for Coworkers

Janis Walworth
Center for Gender Sanity, Los Angeles, 1999
ISBN 0-9665488-1-7

Meet Brenda …

She's successful in her job as an editor at the small midwestern publishing company where she has worked for seven years. She's well-liked by her coworkers. And last week, she was Brian. Brenda is a transsexual, and she, like many others, is changing her sex while remaining on her job.

Corporations, government agencies, and small businesses across America are discovering that transsexual workers can remain productive while they make this major life transition. They may even become less stressed, more focused, and better team members.

People are often taken by surprise when they are told that one of their coworkers is planning to change sex. How would you react? Would you have difficulty understanding why this was necessary? Would you have questions about how to interact with a transsexual man or woman? Would you have fears about how a transsexual coworker might behave? Would you have a hard time sharing your workspace with a transsexual? Would you want to know how you could be supportive?

This book answers those questions and many more. In it, Brenda tells about her life as Brian and what compelled her to change her sex. A psychologist and a transsexual man talk to Brenda's coworkers and answer their questions. And a picture section introduces you to real transsexual men and women.

Janis Walworth, MS, has worked with a transsexual community since 1991 as an activist, writer, counselor, and educator. She is author of Transsexual Workers: An Employer's Guide an founder of the Center for Gender Sanity, which offers sensitivity training and consulting services to employers with transsexual workers.

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walking in between

Ela Mergels, Margrit Huber und Johannes Kemper
München/Köln/Dortmund, 1998
ISBN 3-00-002599-5

Auszug aus Text von J. Kemper:

"... Nur die ganzheitliche Betrachtungsweise erlaubt es uns, den Zugang zum Unbegriffenen zu erleichtern.

Der hier von Ela Mergels dokumentierte ästhetische Zugang zu Transsexuellen stellt eine Dimension dieser Betrachtungsweise dar. Im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen des Bildmaterials Transsexueller sind die von ihr vorgelegten Fotografien weniger sensationsheischend. Sie lassen den Objekten ihre Intimität. Die Autorin suchte die symbolhafte Vermittlung von Inhalten und fand den Weg der visuellen Kommunikation mit dem Betrachter. Einige Bilder sind von so hoher ästhetik, dass es wünschenswert ist, sie einem grösseren Personenkreis zugänglich zu machen - sie sind zu schade, um in einem Archiv wissenschaftlicher Arbeiten gelagert zu werden. Wenn es gelingt, im Betrachter das Auge für andere Sichtweisen Transsexueller zu öffnen, und davon gehe ich aus, so hat Ela Mergels' Arbeit ihr Ziel erreicht."

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Falls Sie mehr Angaben (ISBN, usw.) über folgendes Buch haben, teilen Sie das doch bitte an transX mit: WebContact@transX.ch

Inhaltsverzeichnis H.1 2000
Geschlechterstreit um 1900

Einleitung

"In einer Zeit, wo über Natur- und Culturberuf, über physische und sittliche Bestimmung des Weibes so unendlich viel gesprochen und geschrieben, gedruckt und gelesen wird, wo Berufene und Unberufene, Ganz-, Halb-, Viertel-, und sogar Wenig-Gebildete sich mit dieser frage beschäftigen, erscheint es auffällig und für den Uneingeweihten beinahe unverständlich, dass von der Bestimmung des Mannes gar so selten, ja eigentlich niemals die Rede ist." Mit dieser polemisch formulierten Eingangsbemerkung rückte Marie Stritt in ihrer 1894 erschienenen Schrift über "Die Bestimmung des Mannes" einen ungewöähnlichen Gegenstand in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. War sonst >die Frau<, das problematische Geschlecht, über dessen Bestimmung wortreich verhandelt wurde, so war es für Stritt >der Mann< - mehr noch: >seine Bestimmung<. Eine solche Problematisierung war anstössig und fiel aus dem Rahmen. für Stritt aber war die "frauenfrage im wahren Sinne des Wortes auch eine Männerfrage", liess sich ihrer Ansicht nach "die besondere frage nach der Bestimmung der Frau" nur dann behandeln, wenn die "frage nach der Bestimmung des Mannes zugleich in Erwägung gezogen" würde. Die frauenfrage wurde von Stritt auf diese Weise als ein Anliegen beider Geschlechter dargestellt. Das Besondere erklärte sie damit zum Allgemeinen, an das Allgemeine legte sie die Messlatte des Besonderen an. Eine solche Umkehrung der Per- spektive gab der Auseinandersetzung über die Bestimmung des weiblichen Geschlechts eine unerwartete Wendung.

Lesen Sie weiter in diesem Text von Christina Klausmann und Iris Schröder .

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Crossing - A Memoir

Deirdre N. McCloskey
The University of Chicago Press, Chicago, 1999
ISBN 0-226-55669-7

A renowned economist and historian, a husband and father, Donald McCloskey (now Deirdre) had crossdressed for years without wanting more. But at age fifty-two a sense that he was denying his real identity grew to the point where he knew he had to become a woman. Crossing is the poignant story of this realization and its consequences.

"This is a woman worth knowing. She has given us a highly readable, dramatic account of her crossing."

Maxine Kumin, The New York Times Book Review

"A tautly crafted memoir of her transition from Don McCloskey, conservative Chicago school economist, to Deirdre McCloskey, power shopper, domestic superachiever, and campy doyenne of difference feminism."

Ruth Shalit, Lingua franca

"[A] fascinating and poignant story .... [R]evealing, humorous, and provocative."

Library Journal

"[McCloskey's] story does not read like the ravings of a crazy person, but rather the very courageous story of someone trying to live an honest life, whatever the consequences."

Jeannie Marshall, National Post

"That an affluent, upper-middle-class person should be so powerless against a mental-health bureaucracy still subscribing to its official pronouncement that transsexualism is a ‚gender identity disorder' makes for gripping reading."

Booklist

1999 New York Times Book Review Notable Book of the Year

Deirdre N. McCloskey is University Professor of the Human Sciences at the University of Illinois, Chicago. She is the author of nine books, including The Vices of Economist and If You're So Smart, the latter published by the University of Chicago Press.

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